"Ein wichtiger Wegweiser zu einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit und unverzichtbar für alle, die sich für Bildung oder für Menschen interessieren." Marina Weisband, Autorin und Expertin für digitale Bildung und Beteiligung"Dieses Werk ist eine Einladung an alle, sich in der Diskussion um zeitgemäße Bildung zu positionieren." Judith Gerlach, MdL, Bayerische Staatsministerin für Digitales"Es ändert sich das Mensch-Maschine-Verhältnis. Wohin? Der Routenplaner lädt zu Expeditionen ein. Muss man lesen!" Reinhard Kahl, Journalist, Autor, Filmemacher, Netzwerker"Die Lektüre dieses Buches ist essentiell, um zu verstehen, was zeitgemäße Bildung unter den Bedingungen von Digitalisierung und Digitalität tatsächlich bedeutet - ein Muss für alle, die sich mit Bildungsthemen auseinandersetzen." Uta Hauck-Thum, Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik, Ludwig-Maximilians-Universität München"Ein Buch, das Orientierung bietet und Mut zum Nachdenken macht!" PD Dr. Markus Deimann, digital affiner und avantgardistischer Bildungswissenschaftler"Eine digitale Navigationshilfe, die garantiert keine Daten sammelt!" Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, Autor von "Mehr als 0 und 1: Schule"
Alois Beyer, mit dem wir in seinem Zimmer auf einfachen Stühlen an einem Wohnzimmertisch, der kaum freien Raum für das Aufnahmegerät bot, Platz nahmen, redete immer von seinem Heimatort. Buchstabieren konnte er diesen Ort nicht. Aufschreiben auch nicht. Er konnte uns nicht einmal beschreiben, wo dieser Ort liegt, nicht einmal ungefähr, damit man ihn hätte suchen können mit Routenplaner oder Internet. Und was die Suche noch schwieriger macht: Söhle gibt es heute nicht mehr. Jedenfalls gibt es diesen Ort nicht mehr in einer Realität, die man mit seinen Sinnen erleben könnte. Er ist untergegangen. Söhle gibt es nur noch in den Unterlagen der Verbände der Heimatvertriebenen. Dort führt dieser Ort ein Dasein als Schatten. Ein Schatten, die sich in Strassen- und Landkarten, in Namenslisten und alten Fotografien ausdrückt. Alois Beyer ist einer der vielen, die ihre Heimat verloren haben. Und dieser Verlust fragt nicht nach dem politischen Kontext, nach Gerechtigkeit oder Schuld. Es ist eine Erfahrung, die persönlich ist, die weh tut und einen Schmerz verursacht, der ein Leben lang währt. Auch dann, wenn eine neue Heimat gefunden wird, oder was man dafür hält. Denn der Mensch braucht Heimat. Dieses Buch begleitet Alois Beyer aus Söhle in Mähren bis nach Miesbach in Bayern. Es erzählt sein Leben in den Fotografien von Florian Bachmeier, der ihn über Jahrzehnte begleitet hat, und im Text von Hans-Herbert Holzamer, dem Journalisten. Es ist all denen gewidmet, die ihre Heimat verloren haben, ob sie nun in Söhle, in Mähren, dem Sudetenland oder sonst wo lag, ob dies verschuldet oder unverschuldet geschah, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Die Heimat ist der Grund, der einem gegeben ist, um darauf das Leben zu bestehen.
Alois Beyer, mit dem wir in seinem Zimmer auf einfachen Stühlen an einem Wohnzimmertisch, der kaum freien Raum für das Aufnahmegerät bot, Platz nahmen, redete immer von seinem Heimatort. Buchstabieren konnte er diesen Ort nicht. Aufschreiben auch nicht. Er konnte uns nicht einmal beschreiben, wo dieser Ort liegt, nicht einmal ungefähr, damit man ihn hätte suchen können mit Routenplaner oder Internet. Und was die Suche noch schwieriger macht: Söhle gibt es heute nicht mehr. Jedenfalls gibt es diesen Ort nicht mehr in einer Realität, die man mit seinen Sinnen erleben könnte. Er ist untergegangen. Söhle gibt es nur noch in den Unterlagen der Verbände der Heimatvertriebenen. Dort führt dieser Ort ein Dasein als Schatten. Ein Schatten, die sich in Straßen- und Landkarten, in Namenslisten und alten Fotografien ausdrückt. Alois Beyer ist einer der vielen, die ihre Heimat verloren haben. Und dieser Verlust fragt nicht nach dem politischen Kontext, nach Gerechtigkeit oder Schuld. Es ist eine Erfahrung, die persönlich ist, die weh tut und einen Schmerz verursacht, der ein Leben lang währt. Auch dann, wenn eine neue Heimat gefunden wird, oder was man dafür hält. Denn der Mensch braucht Heimat. Dieses Buch begleitet Alois Beyer aus Söhle in Mähren bis nach Miesbach in Bayern. Es erzählt sein Leben in den Fotografien von Florian Bachmeier, der ihn über Jahrzehnte begleitet hat, und im Text von Hans-Herbert Holzamer, dem Journalisten. Es ist all denen gewidmet, die ihre Heimat verloren haben, ob sie nun in Söhle, in Mähren, dem Sudetenland oder sonst wo lag, ob dies verschuldet oder unverschuldet geschah, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Die Heimat ist der Grund, der einem gegeben ist, um darauf das Leben zu bestehen.